Überdehnung

Fast alle Piercings lassen sich auf größere Schmuckstärken aufdehnen. Geschieht dieses zu schnell oder das Gewebe wird übermäßig strapaziert, kann es zu verschiedenen Komplikationen kommen.

Blowout

Blowouts sind Folgen einer (zu schnellen) Überdehnung des Gewebes. Der Stichkanal bricht hierbei an einer Seite aus und es bildet sich ein Wulst.

Therapie: Gehe auf deine vorherige Schmuckstärke zurück, evtl. sogar eine Stärke niedriger. Belasse diesen, bis sich das Gewebe wieder zurück gezogen hat.

Belässt du den Schmuck, verheilt das Piercing normal. Der Wulst bleibt aber für immer bestehen.

 

Verdünnung/Spaltung

Ein Piercing wird so stark gedehnt, daß die umliegende Haut teilweise recht dünn ist. Dieser Bereich kann in Folge der schlechten Versorgung des Gewebes weiter ausdünnen und schließlich reißen.

Therapie: Eine Schmuckstärke wählen, bei welcher auch am geringsten Abstand noch genügend Gewebe verbleibt.

 

Einreissen

Ein zu gewaltsames Aufdehnen führt zum Einreissen des Stichkanals. Abgesehen von der neuen, frischen Wunde, wird ein Aufdehnen nach der Abheilung schwieriger, da dieses Gewebe vernarbt.

Therapie: ausheilen lassen und auf ein Stretching verzichten.